neue cd wird im jazzit in salzburg präsentiert /// by jennycolombo.com

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der frage "jewishgospel - was ist das eigentlich?" geht die sängerin simone klebel-pergmann mit ihrem neuen album "bless me adonai" gemeinsam mit ihrer band nach. erstmalig bei einem theaterprojekt 2001 tauchte die idee auf, jüdische musik, werke von j.s.bach, g.f.händel, arabische musik und gospels gemeinsam erklingen zu lassen. musikerInnen und publikum waren gleichermassen fasziniert und berührt. irgendetwas hatte sie zutiefst angesprochen und bewegt... im klang, in der musik wurden grenzen mühelos aufgelöst. "es vereinte sich das, was bislang scheinbar unüberbrückbar erschien. das war der erste schritt," sagt simone klebel-pergmann über den ausgangspunkt dieser sicherlich bemerkenswerten produktion.

"bless me adonai" wirft vielleicht eine reihe von fragen auf, aber kann dadurch auch eine entdeckung werden. gemeinsam mit simone klebel-pergmann begeben sich auf diese suche marion ellmer (voice, guitar), robert friedl (saxophone), nadim khalaf (violin, oud), bernie rothauer (guitar, bouzuki, percussion) sowie bernd konzett (bass, accordion)

bei einem konzert im salzburger JAZZIT (22.9.2007, 20:00 uhr) sind  simone klebel-pergmanns "jewishgospels" erstmals in dieser form zu hören und wird die cd präsentiert.

"bless me adonai" ist eine produktion aus dem hause jennycolombo.com. die fotos für das album, cd und booklet stammen aus den aktuellen fotoarbeiten von cristina colombo, die in sevilla bei der suche nach spuren verlorener kultur u.a. die tür einer ehemaligen synagoge im historischen kern der hauptstadt andalusiens finden konnte. "irgendwie wollte ich diese achtlos verrammelte tür in meinen bildern wieder öffnen," beschreibt cristina colombo ihren zugang. "zuerst war es eine synagoge, dann wurde sie gewaltsam in eine kirche umgewandelt, heute ist es ein nicht beachteter, verbauter und mit flugzetteln beklebter seiteneingang dieser kirche in einer stillen gasse in sevilla. aber die bedeutung des ortes ist spürbar."