

giora feidman verriet cristina colombo seine pläne in zusammenhang mit der gemeinsamen heimat argentinien.
giora feidman und sein trio waren anlässlich eines besonderen doppelgeburtstags in salzburg. prof. hans schlote und die konzertagentur schlote feierten den 85. geburtstag mit einem ganz edlen geschenk: ein abend voller emotion und herzlichkeit, musikalisch wie menschlich vom allerfeinsten.
giora feidman muss niemandem mehr etwas beweisen, authentisch und ehrlich kann er die grenzen zwischen publikum und bühnenmusikern ebenso überwinden wie zwischen allen erdenklichen genres wie klassik, jazz und klezmer. mit wahrlich spielerischer leichtigkeit beweist feidman, dass diese grenzen wirklich nicht existieren.
wenn er dann die israelische und die palästinensische hymne miteinander zu einem neuen ganzen verbindet - und dafür das publikum bittet, es ihm mit besinnlicher stille anstelle mit dem sonst an diesem abend immer wieder frenetischen applaus zu danken - spätestens dann wird klar, dass es ihm trotz aller leichtigkeit und bescheidenheit um tiefgehende ernsthaftigkeit geht.
seine musik spricht nicht, sie quillt förmlich über, um dann im nächsten moment zu flüstern, zu klagen und zu lachen. und er beweist, dass musik eine sprache ist, die uns so vieles sagen könnte, wollten und könnten wir es nur hören.
während seines spiels verrät seine gestik, wie sehr für ihn so manche musikalischen momente zu wunderbaren, berührenden einmaligkeiten werden, er lässt sich selbst immer wieder aufs neue betreffen und hört nicht auf sich über die brilliante eindeutigkeit der ihm und seinen hervorragenden künstlern gelingenden klänge zu wundern.
gratulation an prof.schlote und sein familienunternehmen zu diesem jubiläumsprogramm.
und dir, lieber giora, danke für dieses geschenk an alle!